Viele Anbieter von Antitranspirantien (Mittel gegen Schwitzen) vertreiben ihre Produkte in Sprühflaschen, wie man sie von Deodorants kennt. Obgleich diese sogenannten Pumpflaschen meist ohne Treibmittel (FCKW) auskommen und damit recht umweltverträglich sind, sollte man auf “Schweiß-Blocker” in diesem Verpackungstyp verzichten. Zu groß ist die Gefahr der Überdosierung, denn schon mit einem einzigen Sprühstoß wird meist eine Menge aufgetragen, die viel zu viel für die Haut, beispielweise unter den Achseln, ist. Antitranspirante enthalten Aluminiumsalze (Aluminiumhydrochlorid), die schon bei kleinster Überdosierung zu Hautreizungen führen. Ein Feindosierung ist mit einer Sprühflasche unmöglich. Bei einer Anwendung im Gesicht oder an anderen Stellen, in dessen Nähe empfindliche Hautpartien liegen (z.B. Schenkelinnenseiten) sind Sprühflaschen völlig ungeeignet! Antitranspirante sollten möglichst nicht in die Augen oder auf die Schleimhäute gelangen. Ferner werden Erstanwender, die bisher Deos verwendet hatten, leicht dazu verleitet, das Antiperspirant üppig aufzutragen. Kein Wunder, dass viele Anwender von gereizter Haut, d.h. von Jucken, Brennen und geröteter Haut berichten. In 90% aller Fälle ist dies Folge einer Überdosierung (oder einer zu häufigen Anwendung).

Moderne, sanfte Antitranspirante wie AHC20 classic, AHC20 sensitive und AHC30 forte werden aus den genannten Gründen ausschließlich in einer Tropfflasche vertrieben. Diese handlich kleinen Plastikfläschchen erlauben es, das Mittel Tropfen für Tropfen auf die Fingerkuppe zu träufeln, womit es dann an der gewünschten Stelle gezielt und sicher aufgetragen werden kann.

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