7September
Warum AHC-Antitranspirante Alkohol enthalten …
Sascha Ballweg Kosmetische Antitranspirante
+ processing evaluation +
Effektive aber hautschonende Produkte gegen starkes Schwitzen
7September
Sascha Ballweg Kosmetische Antitranspirante
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10August
Sascha Ballweg Kosmetische Antitranspirante
Unter der reisserischen Headline “Tödlicher Rausch aus der Dose” berichtet Spiegel Online von zwei aktuellen Todesfällen unter Jugendlichen, die offenbar regelmäßig Deodorants “geschnüffelt” haben. Diese billige und praktisch “legale” Form des Berauschens ist seit einigen Jahren auch bei der Deutschen Jugend zur traurigen “Mode” geworden. Handelsübliche Deos werden in Müllsäcke gesprüht und die Dämpfe bzw. das Treibgas der Dose, Butan, inhaliert. Da hierbei eine Dosierung unmöglich ist, kommt es immer wieder zu Todesfällen durch das Sudden Sniffing Death Syndrom (SSDS), dem Zusammenbruch sämtlicher Herzfunktionen durch Überdosierung und Vergiftung.
Nun fordern betroffene Eltern und Verbraucherschützer eine Kennzeichnungspflicht für Gesundheitsrisiken, die durch das gezielte Einatmen der Inhaltsstoffe entstehen können, zu recht, denn im Gegensatz zu den sonst bekannten “Schnüffelstoffen” wie z.B. Klebstoff oder Verdünnungsmittel kann das Inhalieren von Deodorants mit Butan schon beim ersten Versuch tödlich enden. Überflüssig indes ist die vielerorts zu vernehmende, gutmenschlerische Empörung über das “Mordinstrument im Badezimmerschrank im Badezimmerschrank” (Spiegel Online), welches schon Kinder in Drogerien und Supermärkten frei erwerben können. Denn: die allerwenigsten Bestandteile eines Deos haben einen berauschenden Effekt. Sie wirken keinesfalls als psychogene Drogen wie andere Substanzen (z.B. Lösungsmittel beim Klebstoffschnüffeln). Der Rausch beim “Deo-Schnüffeln” entsteht hauptsächlich durch Sauerstoffmangel. Butan wirkt muskellähmend, stoppt damit die Lungenfunktion und verdrängt zudem die Atemluft aus den Kapillaren. Ferner verhindert entweder die gleichzeitig über das Gesicht gezogene Plastiktüte das Atmen oder die klebrigen Parfum- und Feuchtigkeitsstoffe des Deos verkleben schockartig die Bronchien, so dass die Sauerstoffaufnahme der Lunge für einige Sekunden stark vermindert wird. Durch den akuten Sauerstoffmangel im Gehirn, welcher auch als “todesnahe Grenzerfahrung” verklärt wird, werden schlagartig Botenstoffe freigesetzt, die für zwei bis drei Minuten ein Gefühl von höchster Euphorie erzeugen. Durch die extreme Ausschüttung von Adrenalin, kann es zum Kreislaufkollaps, schlimmstenfalls zu einem Herzstillstand kommen (SSDS). Der angenehme Geruch/Geschmack vieler Deodorants macht dabei das Ganze gerade für Kinder und Jugendliche besonders verlockend. Aktuelle Studien zeigen, dass diese gefährlichen Methoden des Rausches inzwischen bei Kindern ab 12 Jahren eindeutig dem Konsum von Zigaretten, Cannabis oder Alkohol vorgezogen wird.
Tipp: Antitranspirantien wie AHC enthalten im Gegensatz zu Deodorants keine Treibmittel und keine Parfumstoffe. Da AHC nicht in Sprühflaschen erhältlich ist, können aus den wenigen Inhaltsstoffen (aqua, alcohol denat., aluminium chloride) keine Aerosole erzeugt werden.
Wer also lieber auf Nummer sicher gehen will sollte Deo-Sprühflaschen komplett aus dem Haus verbannen und statt dessen auf haut- und geldbeutelschonende Antitranspirante umsteigen. Denn AHC-Antitranspirante wirken nicht nur deutlich effektiver, sie kommen dazu, auf Grund der Tropfflasche, für das berauschende “Schnüffeln” einfach nicht in Frage.
9August
Sascha Ballweg Kosmetische Antitranspirante
Viele Anbieter von Antitranspirantien (Mittel gegen Schwitzen) vertreiben ihre Produkte als sogenannte Roll-Ons, wie man sie von Deo-Rollern kennt. Obgleich diese Roll-On-Sticks sehr praktisch erscheinen, sollte man auf “Schweiß-Blocker” in diesem Verpackungstyp besser verzichten. Zu groß ist die Gefahr der Verunreinigung, und Kontaminierung, wodurch die Stoffreinheit des Wirkstoffes Aluminiumchlorid (Aluminiumsalz) schon nach kurzer Anwendungsdauer nicht mehr gewährleistet ist. Grund für den Verfall des Wirkstoffs sind ständige Verunreinigungen wie Hautschuppen, Staub und Schweiß (Wasser), die bei jedem Rollen der klebrigen Kugel in das Innere der Flasche transportiert werden.
Hautreizungen durch Salzsäure und Verlust der Wirksamkeit:
Während Hautschuppen und Staub eher in punkto bakterieller Hygiene zu bedenken geben, ist es vorallem das Wasser des Schweißes, welches dem Aluminiumsalz stark zusetzt. Geraten Wasser und Aluminiumchlorid zusammen, so entsteht in einem chemischen Prozess unter Gasbildung konzentrierte Salzäure (HCl), in mikroskopischen Mengen freilich, doch reichen diese aus, um auf die Haut massiv und in vielen Fällen nachhaltig zu reizen. Dies äußert sich meist durch Brennen, Jucken und gerötete Haut. Bei dauerhaft auftretenden Fällen spricht der Laie auch von einem “Deo-Ekzem”. Mit fortlaufender Verunreinigung des Antitranspirants nimmt außerdem dessen Wirksamkeit rapide ab, während die Hautreizungen vermehrt auftreten.
Bedenken wegen Aluminiumaufnahme des Körpers (Alzheimer-These):
Normalerweise ist das Metall Aluminium (Al), welches als Salz in jedem gängigen Antitranspirant enthalten ist, nicht in der Lage die oberen Hautschichten zu durchdringen, um so über die Blutgefäße der tieferen Hautschichten in den Organismus zu gelangen! Auch über die Lymphgefäße kann dies nicht geschehen! Beides gilt auch ausnahmslos für Antitranspirante in Roll-On-Flaschen, solange diese keine Emulgatoren, Parabene oder PEGs enthalten (die genaue Zusammensetzung eines jeden Kosmetik-Produkts verrät Ihnen übrigens die kostenlose Onlinedatenbank codecheck.info).
Jedoch haben Wissenschaftler festgestellt, dass insbesonders Säuren (siehe oben) die vermehrte Aufnahme von Aluminium im Körper ermöglichen können. Dies kann zum Beispiel durch winzige Hautschnitte nach der Achselrasur geschehen. Ferner vermuten Forscher, im Gehirn angesammeltes Aluminium könnte Alzheimer-Erkrankungen auslösen oder zumindestens begünstigen. Obwohl es hierfür bislang keinen studiengestützten Nachweis gibt, raten Verbraucherschützer prophylaktisch dazu, aluminiumhaltige Produkte in Verbindung mit Säuren zu vermeiden (klassisches Beispiel aus der Küche: keinen mit Zitronensaft marinierten Fisch in Alufolie grillen).
Gefahr durch Überdosierung:
Eine Feindosierung ist mit einem “Roll-On” nahezu unmöglich. Bei einer Anwendung im Gesicht oder an anderen Stellen, in dessen Nähe empfindliche Hautpartien liegen (z.B. Schenkelinnenseiten) sind “Deo-Roller ungeeignet! Antitranspirante sollten möglichst nicht in die Augen oder auf die Schleimhäute gelangen. Ferner werden Erstanwender, die bisher Deos verwendet hatten, leicht dazu verleitet, das Antiperspirant üppig wie mit einem “Deo-Stick” aufzutragen. Kein Wunder, dass viele Anwender von gereizter Haut, d.h. von Jucken, Brennen und geröteter Haut berichten. In 90% aller Fälle ist dies Folge einer Überdosierung (oder einer zu häufigen Anwendung).
Hygienische Bedenken:
Viele Anwender möchten ein Antitranspirant an verschiedenen Körperstellen anwenden. Aus hygienischen Gründen ist dabei eine Benutzung des Roll-Ons mit seiner klebrigen Kugel an Hautpartien mit Behaarung, im Schambereich oder an den Füßen, bei anschließender/vorheriger Nutzung im Gesicht kaum denkbar. Die alternative Übertragung der Flüssigkeit von der Kugel auf wattierte Träger o.ä. gestaltet sich außerdem unnötig schwierig.
Deshalb: Antitranspirante nur in der Tropfflasche:
Moderne, sanfte Antitranspirante wie AHC20 classic, AHC20 sensitive und AHC30 forte werden aus den genannten Gründen ausschließlich in einer Tropfflasche vertrieben. Diese handlich kleinen Plastikfläschchen erlauben es, das Mittel Tropfen für Tropfen auf die Fingerkuppe zu träufeln, womit es dann an der gewünschten Stelle gezielt und sicher aufgetragen werden kann.

19July
Sascha Ballweg Hautpflege » Kosmetische Antitranspirante
Körpergeruch ist bekanntlich etwas sehr Subjektives. Sowohl in der Wahrnehmung als auch in der Erzeugung. Für den einen riecht es sauer, für den anderen bitter, manch eine(r) fühlt sich vom Moschusduft betört, der andere ergreift die Flucht ob des Schweißgeruchs. Der Verursacher selbst hat bei der Beurteilung seines eigenen Dufts die denkbar schlechtesten Karten, denn seine Nase hat sich evolutionsbedingt angewöhnt, die eigenen Gerüche im Gehirn auszublenden.
Um die kategorische, wissenschaftliche oder medizinische Beurteilung einer Geruchsintensität endlich einmal ermöglichen zu können, führte der dänische Wissenschaftler Ole P. Fanger (erst) im Jahre 1988 die Maßeinheit Olf ein. Hinter diesem skurrilen Wort verbirgt sich eine fast noch skurrilere Postulierung dieser Einheit, denn 1 Olf entspricht, so wikipedia, der “Geruchsbelastung, die von einem Normmenschen (erwachsene Person mit einem Hygienestandard von 0,7 Bädern pro Tag, 1,8 m² Hautoberfläche und bei sitzender Tätigkeit) ausgeht.” Mit dem Olf werden jedoch nicht nur der Geruch von Lebewesen gemessen, sondern auch die Geruchsemission, die von Materialien und Gegenständen ausgeht. Besonders in der Automobilindustrie kommt das Olf häufig zum Einsatz, beispielsweise bei der Beurteilung von neuen Kunststoffverkleidungen und Polsterstoffen im Fahrgastraum. So wichtig das Olf auch für solche Zwecke sein mag, so schwierig ist seine Messung: Nur geschulte Menschen mit besonderen Nasen können die Gerüche “in Olf messen”. Maschinen sind dafür bislang noch nicht erfunden worden.
Viele Anbieter von Antitranspirantien (Mittel gegen Schwitzen) vertreiben ihre Produkte in Sprühflaschen, wie man sie von Deodorants kennt. Obgleich diese sogenannten Pumpflaschen meist ohne Treibmittel (FCKW) auskommen und damit recht umweltverträglich sind, sollte man auf “Schweiß-Blocker” in diesem Verpackungstyp verzichten. Zu groß ist die Gefahr der Überdosierung, denn schon mit einem einzigen Sprühstoß wird meist eine Menge aufgetragen, die viel zu viel für die Haut, beispielweise unter den Achseln, ist. Antitranspirante enthalten Aluminiumsalze (Aluminiumhydrochlorid), die schon bei kleinster Überdosierung zu Hautreizungen führen. Ein Feindosierung ist mit einer Sprühflasche unmöglich. Bei einer Anwendung im Gesicht oder an anderen Stellen, in dessen Nähe empfindliche Hautpartien liegen (z.B. Schenkelinnenseiten) sind Sprühflaschen völlig ungeeignet! Antitranspirante sollten möglichst nicht in die Augen oder auf die Schleimhäute gelangen. Ferner werden Erstanwender, die bisher Deos verwendet hatten, leicht dazu verleitet, das Antiperspirant üppig aufzutragen. Kein Wunder, dass viele Anwender von gereizter Haut, d.h. von Jucken, Brennen und geröteter Haut berichten. In 90% aller Fälle ist dies Folge einer Überdosierung (oder einer zu häufigen Anwendung).
Moderne, sanfte Antitranspirante wie AHC20 classic, AHC20 sensitive und AHC30 forte werden aus den genannten Gründen ausschließlich in einer Tropfflasche vertrieben. Diese handlich kleinen Plastikfläschchen erlauben es, das Mittel Tropfen für Tropfen auf die Fingerkuppe zu träufeln, womit es dann an der gewünschten Stelle gezielt und sicher aufgetragen werden kann.

5July
Sascha Ballweg Kosmetische Antitranspirante
Ohrenschmalz (Cerumen) kennen wir eher als lästiges und unappetitliches Übel, dem wir kaum mehr Beachtung schenken, als dass wir ihn alle paar Tage mit Wattestäbchen aus unseren Gehörgängen entfernen. Lange bekannt ist seine nicht unbedeutende Aufgabe, Bakterien, Hautschuppen und Insekten von unseren empfindlichen Ohren fernzuhalten, neu hingegen – und ein bisschen absurd klingend – ist seine wichtige Rolle im Zusammenhang mit Schwitzen und Körpergeruch.
Japanische Wissenschaftler, angeführt von Koh-ichiro Yoshiura von der Universität Nagasaki, haben durch eine Anfang 2006 veröffentlichte Studie festgestellt, dass es bei der Weltbevölkerung grundsätzlich zwei verschiedene Typen von Cerumen gibt: Europäer und Afrikaner haben zu 97% feuchten, klebrigen Ohrenschmalz, während Asiaten, Indianische Völker und Südamerikaner überwiegend eine trockene Variante zeigen. Gesteuert wird dies evolutionär über das ATP Gen C-11, ein Protein mit dem human-genetischen Code ABCC11. Dieses Körpereiweiß ist bei den Menschen mit trockenem Ohrenschmalz inaktiv. Die asiatischen Wissenschaftler vermuten deshalb einen direkten Zusammenhang zwischen den zwei Varianten und der ethnisch ebenso klar trennbaren Veranlagung zu vermehrter Transpiration und zu Körpergeruch. Fest steht: Asiaten und ähnliche ethnische Bevölkerungsgruppen – allesamt genetisch mit trockenem Ohrenschmalz “ausgestattet” – schwitzen deutlich weniger. Ebenso leiden sie weniger bis gar nicht unter Körpergeruch. Allerdings ist der Wissenschaft noch nicht endgültig klar, wie dieser Zusammenhang zu stande kommt.
Was auch immer bei weiteren Studien herauskommen mag, schnelle Hilfe für “Vielschwitzer” (med. Hyperhidrotiker) und Menschen, die unter Körpergeruch (Schweißgeruch, med. Bromhidrosis) leiden, ist leider nicht in Sicht. Zu komplex sind die biochemischen Vorgänge im Körper während des Schwitzens, als dass man hier mit einem “einfachen” Mittel in diese inneren Prozesse eingreifen könnte. Trotzdem besteht kein Grund zur Verzweifelung. Es bleibt den Betroffenen weiterhin die Therapie mit einem Antitranspirant. Diese “Schweiß-Blocker” haben sich seit über 100 Jahren bewährt.
Schon seit 1994 galt in der Kalifornischen Bibliothek von San Luis Obispo (USA) die betriebsinterne Vorschrift, dass Büchereibesucher mit starkem Körpergeruch (“body odor”) vom Personal des Raumes verwiesen werden dürfen. Doch dem nicht genug, verankerte dies der Rat von San Luis Obispo County auf gesetzliche Weise. Seit 2005 gibt es nun die offiziellen “Library Rules of Conduct and Exclusion Process” (sinngemäß: “Bibliotheksregeln für Benehmen und Ausschluss”), die auch für den gesamten Kreis (“county”) gelten. Somit ist es Polizeibeamten mit gesetzlicher Legitimation in 14 Bibliotheken und einem Bücherbus gestattet, stark riechende Personen zu “entfernen”. Was im Einzelfall unter “Körpergeruch” zu verstehen ist, und was diesen “extrem” oder “belästigend” macht, wird jedoch nicht weiter definiert.
Übrigens: 1989 hatte Richard Kreimer in Morristown, New Jersey (USA) einen relevanten Prozess gewonnen, nach dem er sich per Klage vor dem Federal Court gegen seinen “Rausschmiss wegen Stinkens” aus einer öffentlichen Bücherei gewehrt hatte. Damals hatte das Gericht argumentiert, eine Bücherei sei nicht berechtigt, und durch kein Gesetz legitimiert, Besucher wegen ihres Körpergeruchs hinauszuschicken. 1992 wurde das Urteil in nächster Instanz jedoch wieder aufgehoben. Bibliotheksangestellte und andere Besucher müssten dies nicht hinnehmen, so die Jury. Jedoch dürfe der Betroffene nur höflich und mit Anstand zum Verlassen der Räumlichkeiten aufgefordert werden.
22June
Sascha Ballweg Kosmetische Antitranspirante
Silber-Nanopartikel werden häufig in alltäglichen Gebrauchsgegenständen eingesetzt, um die anti-bakterielle Wirkung von Silber (toxisches Bakterizid) zu nutzen. Bekannt sind beispielsweise geruchsneutralisierende Silber-Deodorants, Sportkleidung, in dessen Stoff Nano-Partikel eingewebt sind oder Waschmaschinen, deren Trommeln mit nanorauher Silberoberfläche beschichtet sind. Tatsächlich zeigt der Einsatz von Silber einen deutlichen, antibakteriellen Effekt. Doch zu welchem Preis? Von der anfänglichen Euphorie um diese “Future Technology”, dem kosmetischen Hype um “Silver-Deos mit High-Tech und Geruchsstop-Garantie” ist heute nicht mehr viel zu spüren. Längst haben sich Wissenschaftler auf der ganzen Welt kritisch zu Wort gemeldet (siehe Teil 1), allen voran die Schwedische Mikrobiologin Asa Melhus (Universitätsklinikum Malmö, Schweden), welche schon vor Jahren die Behauptung der Industrie, Nano-Silber in Alltagsgegenständen sei generell unschädlich, in Frage stellte. Die Wissenschaftlerin verweist auf mehrere bislang vorliegende Studien (Stellungnahme als PDF), in denen Resistenzbildungen bei Bakterien infolge des Einsatzes von Nano-Silber nachgewiesen wurden. Melhus argumentiert, die Resistenzen gingen auf Änderungen in den Zellwänden der Erreger zurück sowie auf auto-evolutionär verbesserte Entgiftungsmechanismen der Zellen. Als eine weitere Folge dieser verbesserten Abwehr der Erreger verlieren eine Reihe von Antibiotika ihre Wirkung und die Zahl mehrfach resistenter Keime nimmt zu. Letzteres ist ein großes Problem, mit dem schon heute etliche Krankenhäuser auf Grund des jahrelangen Einsatzes aggressiver Desinfektionsmittel zu kämpfen haben. Größer jedoch ist die Gefahr für den Mensch, wenn bestimmte Bakterieninfektionen nicht mehr mit herkömmlichen Antibiotika behandelt werden können.
Schon heute ist nanoskaliges Silber das am meisten eingesetzte Nano-Material. In hunderten von Produkten versteckt sich die Technologie, heimlich und unbemerkbar für den Verbraucher, da es bislang EU-weit weder eine Registrierungspflicht, noch eine Deklarierungspflicht für Nano-Partikel gab. Dass ausgerechnet die sonst so industrie-liberalen Amerikaner das Nano-Silber schon 2008 als Pestizid eingestuft haben, sollte uns Europäern zu denken geben.
14June
Sascha Ballweg Kosmetische Antitranspirante
Die Iontophorese, auch Leitungswasseriontopherese (LWI) genannt, ist ein konservatives Therapieverfahren, das weltweit von Ärzten gegen übermäßiges, krankhaftes Schwitzen (Hyperhidrosis) verschrieben wird. Mit großem Erfolg. Denn in über 98% der Fälle hilft die regelmäßige, dauerhafte Therapie mit Schwachstrom, die Schweißausbrüche an Händen, Füßen oder unter den Achseln zu stoppen. Die Behandlung erfolgt im Hand-/Fußbad, durch welches ein schwacher Gleich- oder Pulsstrom geleitet wird. Dies ist völlig ungefährlich und schmerzfrei. Ist der Erfolg nach 10 Anwendungen in der Arztpraxis belegt, kann der Dermatologe ein Iontophorese-Gerät für die Heimtherapie verschreiben. Trotz der recht hohen, einmaligen Anschaffungskosten rechnet sich so ein Gerät schnell. Die Betriebskosten (minimale Strom-/Wasserkosten) sind extrem gering. Verglichen mit den Langzeitkosten und Risiken von Botulinumtoxin-Injektionen oder Schweißdrüsenentfernungen überzeugt das Iontophorese-Verfahren sofort. Ein weiterer Vorteil für den Patienten ist, dass er für die tägliche Anwendung keine Anfahrtszeiten/-kosten in Kauf nehmen muss und die Behandlung terminunabhängig zuhause durchführen kann. Dabei reichen oft schon 10 Minuten täglich, um eine Verbesserung des Schweißproblems herbeizuführen. Wichtig ist vorallem, dass sich der Anwender für das richtige Gerät entscheidet. Hier ist der erfahrene Medizintechniker gefragt! Allen Menschen, die an Hyperhidrosis palmaris (schwitzende Hände), Hyperhidrosis plantaris (Schweißfüße) oder Hyperhidrosis axillaris (Achselschwitzen) erkrankt sind, empfehlen wir, sich vorab ausführlich auf der Homepage www.iontophorese-geräte.de zu informieren.
27May
Sascha Ballweg Kosmetische Antitranspirante
Dietmar Stattkus, freier Autor und Verfasser der Ratgeber Hilfe, ich schwitze! (ISBN 978-3898112673) und Antitranspirante (ISBN 978-3833477164) beschäftigt sich bereits seit Jahren intensiv mit den Themen Hyperhidrosis (übermäßiges, krankhaftes Schwitzen) und Bromhidrosis (permanenter, penetranter Körpergeruch bzw. Schweißgeruch).
Sein umfangreiches Bromhidrose-Wissen hat der in Hilter am Teuteburger Wald lebende Autor nun übersichtlich zusammengefasst und auf seiner Informationsseite www.bromhidrosis.de veröffentlicht. Betroffene und Mitbetroffene finden hier grundlegende Fakten zu der unbekannten und oft tabuisierten Krankheit. Seine Empfehlungen zu den im Moment bekannten Behandlungsmöglichkeiten sind fundiert und lesenswert. Mit Sicherheit wird diese wichtige Homepage dazu beitragen, dass das Reizthema Körpergeruch von an Bromhidrose Erkrankten und ihrer Umwelt besser verstanden wird.
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